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Kurssyllabus Teil 3: Nur große Männer? Historisch-biografische Methoden in der Wissenschaftsgeschichte

von Elsbeth Bösl und Doris Gutsmiedl-Schümann

Im dritten Teil unseres Kurssyllabus für ein wissenschaftshistorisches Seminar in geschichtswissenschaftlichen Studiengängen stellen wir Euch unsere Sammlung methodischer und theoretischer Literatur zur Verfügung: Stand Sommer 2025.

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Kurssyllabus Teil 2: Nur große Männer? Historisch-biografische Methoden in der Wissenschaftsgeschichte

von Elsbeth Bösl und Doris Gutsmiedl-Schümann

Wir schließen an den vorangegangenen Beitrag an, indem wir unser Konzept und Programm für ein wissenschaftshistorisches Seminar in geschichtswissenschaftlichen Studiengängen vorgestellt haben.

Im Folgenden sammeln wir Übunge, Diskussionsfragen und methodisch abwechselungsreiche Hausaufgaben.

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Kurssyllabus Teil 1: Nur große Männer? Historisch-biografische Methoden in der Wissenschaftsgeschichte

von Elsbeth Bösl und Doris Gutsmiedl-Schümann

Wie lässt sich historische Biografieforschung in der akademischen Lehre einsetzen? Wir stellen hier einen Syllabus vor für ein wissenschaftshistorisches Seminar in geschichtswissenschaftlichen Studiengängen. Mit leichten Änderungen hat dieser Kurs z.B. im Wintersemester 2024/25 an der Ludwig-Maximilians-Universität als BA.-Vertiefungskurs der Neueren und Neuesten Geschichte stattgefunden. Die Teilnehmer:innen studierten Geschichte im Haupt- oder Nebenfach oder im modularisierten Lehramt.

Im Folgenden stellen wir Euch unser beispielhaftes Kursprogramm vor, schlagen Übungen vor und listen relevante und für Studierende gut zugängliche Literatur auf. Das alles haben wir auf drei Blogbeiträge aufgeteilt.

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„Lost in Archives“ – ein neues Projekt über die Leistungen von Frauen in der Geschichte

Von Doris Gutsmiedl-Schümann und Elsbeth Bösl

Die Leistungen von Frauen in der Geschichte (wieder) sichtbar zu machen, war nicht nur das Ziel des Projekts AktArcha, sondern ist auch das Anliegen  vieler weiterer Forschungsprojekte in der Förderlinie „Innovative Frauen im Fokus“ des BMBF/BMFTR.

Ganz wichtig ist es, die dabei gewonnen Erkenntnisse einer breiteren Öffentlichkeit zugänglich zu machen und uns untereinander zu vernetzen.

Dabei unterstützt das Metavorhaben „IFiF Innovative Frauen im Fokus“ die Forscher:innen.

Heute möchten wir Euch hier deshalb das Projekt „Lost in Archives“ vorstellen: Auch hier steht die Suche nach Spuren von Frauen in der Vergangenheit im Mittelpunkt. Das interdisziplinäre Projekt widmet sich dabei Frauen in typischen Männerwelten wie der Militärliteratur, dem Theaterwesen und der Literaturkritik.

Schon der Titel klingt doch spannend „Lost in Archives – Auf der Suche nach unsichtbaren Frauen in Männerdomänen im 18. Jahrhundert“.

Titel des Projektes mit einem Überblick über die untersuchten Felder
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Im Urlaub mit der Berliner Archäologin Gertrud Dorka

Teil 3

von Elsbeth Bösl und Doris Gutsmiedl-Schümann

Noch einmal blättern wir im Diensttagebuch der Berliner Prähistorikerin und Museumsdirektorin Gertrud Dorka. Nach zwei Italienreisen 1955 und 1956 machen wir diesmal Station im Salzburger Land. Dort war Gertrud Dorka 1956 und 1957 zur Kur in Bad Hofgastein. Ihr Reiseverlauf aus dem Jahr 1957 ist überliefert. Diesmal stellen wir uns aber vor allem die Frage: Wie beurteilte Gertrud Dorka als Museumsexpertin eigentlich die vielen Museen und Ausstellungen, die sie auf ihren Reisen besuchte.

gemalter Ortsplan
Plan von Bad Hofgastein, 1950er Jahre
https://gastein-im-bild.info/doku/dbild/dplanh0.html
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Im Urlaub mit der Berliner Archäologin Gertrud Dorka

Teil 2

Dolce Vita oder Bildungsreise?

von Elsbeth Bösl und Doris Gutsmiedl-Schümann

Es geht wieder in den Süden. Wir begleiten die Prähistorikerin Gertrud Dorka wie schon in der letzten Woche mit einem Blogbeitrag auf ihren Urlaubsfahrten nach Italien. In der kommenden Woche geht es dann mit ihr nach Österreich.

Woher wissen wir etwas über diese Reisen? Gertrud Dorka (1893-1976) übernahm am 1. September 1947 die Leitung des ehemals Staatlichen Museums für Vor- und Frühgeschichte in Berlin. Diese Position hatte sie bis zum 31. März 1958 inne. Aus ihrer Zeit als Museumsdirektorin hat Gertrud Dorka Diensttagebücher hinterlassen, in denen sie auch ihre Reisen festgehalten hat.

Überliefert sind diese Tagebücher um Archiv des Museums für Vor- und Frühgeschichte Berlin. Wir danken dem Archiv sehr herzlich für die Möglichkeit, mit dieser tollen Quelle zu arbeiten.

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Im Urlaub mit der Berliner Archäologin Gertrud Dorka

Teil 1

von Elsbeth Bösl und Doris Gutsmiedl-Schümann

Seite aus dem Tagebuch
Quelle: SMB-PK/MVF, IXf 4 b-14/6, Arbeitstagebuch von Gertrud Dorka, 7. Band, 28.4.1955-31.10.1956

Gertrud Dorka (1893-1976) übernahm am 1. September 1947 die Leitung des Museums für Vor- und Frühgeschichte in Berlin. Diese Position hatte sie bis zum 31. März 1958 inne. Aus ihrer Zeit als Museumsdirektorin hat Gertrud Dorka Diensttagebücher hinterlassen, in denen sie auch ihre Reisen festgehalten hat. Wir begleiten sie heute und in der kommenden Woche mit einem Blogbeitrag auf ihren Fahrten in den Süden. Danach geht es noch nach Österreich.

All das ist möglich, weil wir im Archiv des Museums für Vor- und Frühgeschichte in Berlin mit den Tagebüchern, Bildern und weiteren Quellen von Gertrud Dorka arbeiten konnten.

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Wissenschaftlerinnen aus neuer Perspektive

Valerie Palmowski

Unter dem Titel „Her mit den Portr[AI]ts – Versäumte Bilder von Bonner Wissenschaftlerinnen“ wurden zwischen 10.04. und 31.07.2025 im Universitätsmuseum Bonn Schlaglichter auf Frauen geworfen, die systemische und individuelle Grenzen überschritten, um in verschiedenen Fächern als Wissenschaftlerinnen wirken zu können. Als Social Media AG der Vor- und Frühgeschichtlichen Archäologie Bonn – Mitglieder: Henrik Bremer, Kimberly Hanf, Stefan Heise, Sebastian Heppekausen, Askan Kuba, Katrin Meyer, Melina Nickel, Valerie Palmowski und Louisa Schwarz – besuchten wir die Ausstellung gemeinsam und setzten uns im Anschluss kritisch mit deren Inhalt und Gestaltung auseinander. Im folgenden Beitrag möchte ich euch die Ausstellung sowie meinen Blick auf deren Inhalte und die Ergebnisse unserer Diskussion präsentieren.

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Potenziale der historisch-biografischen Forschung in Abschlussarbeiten im Studium der Geschichte

von Elsbeth Bösl und Doris Gutsmiedl-Schümann

Unserer kleinen Reihe mit Beiträgen von Gastautorinnen, die sich in universitären Lehrveranstaltungen mit der historisch-biografischen Forschung und der Vermittlung von Wissenschaftlerinnen-Biografien in der Public History auseinandergesetzt haben, fügen wir hier ein paar eigene Gedanken hinzu. Wir stellen wir hier ein paar Überlegungen darüber an, welche Chancen und Probleme sich speziell für universitäre Abschlussarbeiten im Fach Geschichte bzw. in verwandten Fächern ergeben. Dabei greifen wir auf unsere eigenen Erfahrungen aus der Betreuung solcher Arbeiten und auf die Auskünfte der jeweiligen Absolvent:innen zurück.

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Wie kann man starke Frauen im Unterricht sichtbar machen? Ein Unterrichtskonzept zur Kernphysikerin Lise Meitner (1878-1968)

 
von Anna Hemberger

Dieser Blog-Beitrag stellt ein Unterrichtskonzept zur historischen Person Lise Meitner (1878-1968) vor. Ausgelegt ist dieser Entwurf für die Oberstufe (9. oder 10. Klasse) einer Realschule. Anhand ausgewählter Materialien kann man sich mit der Biografie Lise Meitners und ihrem Wirken vertraut machen und zentrale Punkte ihrer Karriere als Kernphysikerin und Flucht im Nationalsozialismus erlernen. Diese besondere Stunde ist durch den Spielraum für Lehrer:innen im Rahmen des neuen LehrplanPlus für Bayern möglich und kann entweder als Exkurs-Stunde zum Nationalsozialistischen Regime angewendet werden oder für eine Einordnung in die Entwicklungen zu Zeiten des Kalten Kriegs bzw. der Aufrüstung nach dem Zweiten Weltkrieg. Auch für eine Vertretungsstunde wäre es eine passende Gelegenheit, Lise Meitner vorzustellen.

Am Ende des Beitrags finden Sie eine Dokumentensammlung mit Arbeitsmaterialien, Hefteinträgen und Projektarbeit sowie eine Literaturliste.

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