Quelle: Christa Cordshagen: Nachruf auf Dr. phil. Erika Nagel, geb. Beltz, in: Mecklenburgische Jahrbücher (1999), S. 3–4, hier S. 3.
Erika Nagel wurde am 31. Dezember 1943 in einer Bauernfamilie als achtes von elf Kindern in Ludwigslust geboren. Ihr Vater, Friedrich Beltz, war Bauer, die Mutter Margarethe Hausfrau. Ihr Großvater jedoch war Dr. Robert Beltz, ein wichtiger mecklenburgischer Prähistoriker. Diese familiäre Geschichte mag eine Rolle für ihr Interesse an der Vor- und Frühgeschichte gespielt haben.
Nachem wir zwei Beiträge über Archäologinnen, nach denen Straßen benannt wurden, veröffentlich haben, habt ihr uns auf Weitere aufmerksam gemacht. Daher folgt hier nun ein dritter Teil dieser Reihe, in den Erna Diez, Hanna Rydh und Sibylle Mertens-Schaaffhausen im Mittelpunkt stehen.
Dr. Sabine Karg (*1961) ist seit den 1980er Jahren international als Archäologin und Botanikerin tätig. Sie forscht über die Kulturgeschichte von Textilpflanzen, aber auch über Medizinal- und Gartenpflanzen im mittelalterlichen Skandinavien und über Nutzpflanzen aus den Feuchtbodensiedlungen des Alpenvorlandes. Dazu hat sie über 150Publikationen vorgelegt.
Außerdem ist sie eine versierte Forschungsmanagerin und hat Dutzende internationale Panels, Konferenzen und Workshops organisiert. Umfangreich ist auch ihre internationale Gutachtertätigkeit. Sie ist Gutachterin der EU für die ERC Starting Grants sowie für nationale Wissenschaftsräte in Polen, Rumänien und Estland und Beirätin diverser internationaler und nationaler Konferenzen und Forschungsprojekte
Für AktArcha hat Sabine Karg ihren Karriereweg geschildert. Sie erzählt, was sie antreibt, und wie es ihr gelang, ihre Forschungsvorhaben und Visionen weiter zu verfolgen – auch unter schwierigen Bedingungen.
Ihr habt hier die Gelegenheit, eine innovative Forscherin und ihren Karriereweg kennen zu lernen.
Im heutigen Beitrag möchten wir euch Elisabeth Schmid, die erste ordentliche Professorin für Ur- und Frühgeschichte in der Schweiz, vorstellen. Zugleich wollen wir diesen Beitrag dazu nutzen, um zu zeigen, wo sich Spuren früher Archäologinnen finden lassen.
An der Freien Universität Berlin gastierte gerade die Wander-Ausstellung „Berlin – Hauptstadt der Wissenschaftlerinnen“, deren Inhalte auch im Internet zu sehen sind. Sie will das Wirken von Frauen in der Berliner Wissenschaft beleuchten und bekannter machen. Unter den portraitierten Forscherinnen ist mit Friederike Fless auch eine Archäologin vertreten.
PowerPoint war gestern. Es gibt eine Menge Plattformen, mit denen man durch verschiedene Features den Inhalt von Präsentation anschaulicher und interessanter gestalten kann. Einige dieser digitalen Präsentationsformen haben wir im Projekt AktArcha in unserer Ausstellung genutzt. Hier stellen wir sie mit ihren Vorteilen und Nachteilen vor.
Gabriele Isenberg ist eine der ersten wirklich sichtbaren Archäologinnen Westdeutschlands – tief verwurzelt in ihrer Region, aber auch aktiv in überregionalen Fachgremien. Mit Hartnäckigkeit, Mut und unaufhaltsamer Begeisterung für ihr Fach hat sie die Stadtarchäologien Westfalens aufgebaut und die interdisziplinäre Forschung gestärkt.
Bei unseren Recherchen sind wir auch auf Straßen gestoßen, die nach archäologisch arbeitenden Frauen benannt wurden. Wer wurde wo auf diese Weise sichtbar gemacht? Hier folgt nun Teil 2 unserer Übersicht.
Ende November 2022 brachte OpenAI, ein privates Forschungsinstitut, das sich auf die K.I-Entwicklung und hier besonders auf Sprachmodelle spezialisiert hat, einen Prototypen des führenden generativen KI-Sprachmodells GPT-3.5 für die Echtzeitkommunikation heraus – kostenlos, für alle nutzbar, leicht zugänglich: ChatGPT.